Forschungs- und Entwicklungsunternehmen in China gründen

Als Motor für künftiges Wirtschaftswachstum und als nationales Prestige legt die chinesische Regierung weiterhin großen Wert auf die Entwicklung chinesischer Innovationen, zu sehen im 13. Fünfjahresplan des Zeitraums 2016-2020. Dieser fördert explizit die Errichtung von FuE-Zentren innerhalb des Landes durch eine Vielzahl von Anreizen. Im Jahr 2016 gaben das Finanzministerium, die allgemeine Zollverwaltung und die staatliche Steuerbehörde bekannt, dass Geräte und Einrichtungen, zur Verwendung bei wissenschaftlichen Forschungen, zollfrei importiert werden können. Zur weiteren Förderung von FuE Tätigkeiten in China wurden des weiteren Steueranreize geschaffen und vorhandene Prozesse zur Registrierung des Unternehmens standardisiert und vereinfacht. Zusätzlich zu diesen Anreizen profitieren ausländische Unternehmen, die FuE-Aktivitäten nach China verlagern, von niedrigeren Lohnkosten für technisches Personal, Ingenieure, Fachkräfte und Forscher.

Weitere Vorteile finden sich darin, ausländische Unternehmen besser im Land der Mitte zu etablieren, da die Produkte maßgeschneidert für den lokalen Markt entwickelt werden können. Da es für ausländische Unternehmen schwierig sein kann, den chinesischen Verbrauchermarkt langfristig zu durchbrechen oder erfolgreich zu bestehen, können lokale FuE-Zentren den Produktentwicklungsprozess verbessern, um den langfristigen Erfolg in China sicherzustellen. Viele amerikanische Unternehmen (z.B. Microsoft und Coca Cola) haben aus diesem Grund ihre FuE-Aktivitäten nach China verlagert. [1]

Ein FuE-Zentrum kann seitens ausländischer Unternehmen entweder als vollständig in ausländischem Besitz befindliches Unternehmen (Wholly Foreign-Owned Enterprise) oder als Joint-Venture gegründet werden und können an einer breiten Palette von Aktivitäten beteiligt sein. Darunter sind neben Hoch- und Biotechnologien auch Naturwissenschaften, Pharmakologie und weitere zu finden. Zu den nicht geförderten Branchen zählen u.a. der Mediensektor, Immobilien, Groß- und Einzelhandel, kommerzielle Dienstleistungen und die Tabakherstellung. [2] Die Kernaufgabe eines FuE-Zentrum liegt in der Entwicklung neuer Kenntnisse oder Anwendungen. An der Produktion darf es jedoch nicht beteiligt sein, außer zur Unterstützung seiner Kernaktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung.

Der Mindestinvestitionsbedarf eines FuE-Zentrums beträgt 2 Mio. USD (Stand: 06/2018). Die Steuerbehörden verlangen, dass die Mittel ausschließlich für die Aktivitäten des Zentrums bereitgestellt werden. Nur 70% müssen in Form von Grundkapital eingehen, der Rest kann aus Krediten oder anderen Quellen stammen.

Steuerliche Anreize zur Einrichtung eines FuE-Zentrums

Die in der FuE-Einrichtung verwendeten Geräte und Teile sind von Einfuhrzöllen und Mehrwertsteuer befreit. Um für die Befreiung in Frage zu kommen, dürfen importierte Geräte nicht für die Massenproduktion verwendet werden. Qualifizierte FuE-Ausgaben erhalten einen Steuerabzug von 150%, der sog. Superreduktion. Die Erträge aus der in der Einrichtung entwickelten Technologie sind von der Gewerbesteuer befreit.

Durchführende Aktivitäten

Um eine bevorzugte Behandlung genießen zu können, müssen sich FuE-Zentren auf gezielte wissenschaftliche oder technologische Entwicklungsaktivitäten konzentrieren. Sie sollten in folgenden Bereichen tätig sein:

  • Kreative Anwendung neuer Erkenntnisse in Wissenschaft und Technologie
  • Forschung zur deutlichen Verbesserung von Technologien oder Produkten
  • Erlangung neuer wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse
  • Laufende und systematische Programme

Nicht ausnahmeberechtigte Aktivitäten sind wiederholte oder grundlegende Verbesserungen bestehender Produkte, Managementstudien, Qualitätskontrollanalysen oder Forschungen in den Sozialwissenschaften.

Qualifizierte Ausgaben

Zu den Geschäftskosten, die für steuerliche Anreize in der Forschung und Entwicklung in Frage kommen, gehören unter anderem (aber nicht ausschließlich):

  • Vergütung des FuE-Personal (Gehälter, Wohngeld, Sozialversicherung)
  • Aufwendungen für technische Rohstoffe, die in FuE-Prozessen eingesetzt werden
  • Abschreibung von FuE-Ausrüstung
  • Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
  • Zugehörige Zertifizierungskosten

Anträge auf steuerliche Minderung aufgrund der FuE-Anreize, welche jedoch förderfähige Aktivitäten nicht korrekt erläutert und darstellt, werden mit großer Wahrscheinlichkeit abgelehnt. Anträge für FuE-Zentren, die keine Vollzeitmitarbeiter besitzen, werden ebenfalls abgelehnt.

Geltendmachen von F&E-Ausgaben

Um Ausgaben aus der FuE Tätigkeit geltend zu machen, müssen Unternehmen das Formular Enterprise Income Tax Incentives einreichen. Dieses Dokument beinhaltet alle relevanten FuE-Steuerkosten sowie FuE-Projektdokumente. Dies sollte spätestens bis zur jährlichen Abrechnungssteuererklärung erfolgen. Im Falle einer Prüfung oder Inspektion sollten die Unternehmen die folgenden Unterlagen aufbewahren:

  • Vorschläge für alle FuE-Projekte
  • Zustimmungen für alle FuE-Projekte
  • Liste des FuE-Personals
  • Organisiertes Team für jedes FuE-Projekt
  • FuE-Projektvertrag (dies sollte bei den örtlichen Wissenschafts- und Technologiebüros registriert werden)
  • Bilanz für FuE-Projekte
  • Aufteilung der Ausgaben auf alle FuE-Projekte
  • Rechtfertigungen für alle Ausgaben, die sich auf jedes Projekt beziehen
  • Andere Dokumente, die von den lokalen Steuerbehörden benötigt werden

Fazit

Viele Unternehmen verlagern ihre FuE-Aktivitäten nach China, um von Steueranreizen, relativ günstigen und hochqualifizierten technischen Talenten und lokalem Wissen zu profitieren. Während das FuE-Steuersystem zunehmend standardisiert wird, bleibt es für ausländische Unternehmen, die damit nicht vertraut sind, ein komplexes Unterfangen. Lokale Regeln, Anforderungen und Anreizsysteme komplizieren die Angelegenheit weiter. Unternehmen sollten daher möglichst mit einem erfahrenen Partner vor Ort kooperieren und sich somit optimal mit den lokalen Vorschriften vertraut machen, um FuE-Anreize bestmöglich zu nutzen und Nichteinhaltung oder abgelehnte Anträge zu vermeiden.

Digitalisierung der chinesischen Wirtschaft

In Sachen Digitalisierung ist China, vor allem aufgrund seiner enormen Marktgröße, weltweit auf einem rasanten Vormarsch und schließt mit führenden Industrienationen auf. Unternehmen und chinesische Regierungsbehörden sind bestrebt, die Digitalisierung in China aufgrund der anhaltenden Ineffizienzen in vielen Branchen voranzutreiben. Bereits 40% der weltweiten E-Commerce-Transaktionen werden im Land der Mitte getätigt.[1] In China werden außerdem 11-mal mehr mobile Zahlungstransaktionen durchgeführt, als in den USA.[2] Technologien wie mobiles Internet, Cloud-Computing, Big Data, das Internet der Dinge (IoT) und künstliche Intelligenz (AI) bringen Unternehmen in einer Vielzahl von Branchen wertvolle Effizienz und können in den kommenden Jahrzehnten weltweit führende Innovationen vorantreiben. Trotz anhaltender Ineffizienzen gelang es der Regierung in Peking, mit Hilfe des Fünf-Jahres-Plans die chinesische Wirtschaft rasch zu digitalisieren. Zu den am stärksten geförderten Branchen gehören heute Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Medien und Finanzen. Laut einem McKinsey-Bericht von 2017 generieren chinesische Technologie-Giganten allein so viel Nachfrage nach Servern wie Brasilien und Südkorea zusammen. Die Weiterführung des Erfolges und das Vorantreiben der Digitalisierung ist daher eines der Hauptaugenmerke der Regierung.

Bedeutende Industrien

E-Commerce und Einzelhandel

Der elektronische Geschäftsverkehr ist dabei, diejenigen Branchen zu stören, in welchen weiterhin Informationsdefizite zwischen beteiligten Parteien bestehen. Alibaba hat es in den letzten Jahren branchenübergreifend geschafft, traditionelle Offline-Mittelsmänner zwischen den produzierenden und den verkaufenden Unternehmen auszuschalten und den Käufern einen Markt mit weit größerer Informationstransparenz geboten. Die daraus folgende Disintermediation im Einzelhandel bringt eine Umverteilung der Einnahmen von Offline-Händlern zu E-Commerce-Spielern mit sich, zum Vorteil von Alibaba. Der elektronische Handel hat es dem Einzelhandel daher ermöglicht, tiefer in  ländliche Regionen einzudringen als je zuvor. In diesen Gebieten mangelt es an erstklassigen Einkaufszentren, E-Commerce-Einzelhandelsgiganten wie JD und Taobao haben jedoch dank guter Internet- und Logistikanbindung in vielen chinesischen Dörfern treue Kunden gefunden.

Mobilität

Die Automobilindustrie hat sich durch die Einführung digitaler Technologien ebenfalls rasant verändert. Neben der steigenden Nachfrage nach Elektroautos ist vor allem die Nutzung von Mitfahrdiensten wie Didi Chuxing ist ein Paradebeispiel hierfür. Ride-Sharing-Dienste erhöhen die Kapitalrentabilität der Autobesitzer, welche sich für die Sharing Economy entscheiden. Auf diese Weise wandelt die Digitalisierung den Automobilsektor von einem eigenverantwortlichen zu einem zunehmend dienstleistungsorientierten Wirtschaftssektor.

Logistik

Logistikkosten bleiben in China im Vergleich zu anderen Industrieländern hoch. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, die Ineffizienzen  und die erhöhten Kosten zu mindern. Die Belt-and-Road-Initiative bietet China hierbei die Möglichkeit, neue Spitzentechnologie im Logistikbereich zu entwickeln und flächendeckend einzusetzen.

Ein Blick in die Zukunft

Das Ökosystem chinesischer Innovationen ist bereit, jenes Wachstum der digitalen Wirtschaft weiter voranzutreiben. In China gibt es eine lebhafte Bevölkerung mit wohlhabenden Investoren, eine Regierungsbürokratie, die einen Anreiz zur Förderung der Digitalisierung der Wirtschaft bietet, und einen enorm wachsenden Verbrauchermarkt.

Die Förderung der Digitalisierung wird China mit den damit verbundenen großen wirtschaftlichen Problemen konfrontieren. Die Digitalisierung in China schafft neue Gruppen von Gewinnern und Verlierern. Die Gewinner sind in der Regel sämtliche Technologie-Innovatoren (Tencent, Alibaba), die auf dem neuesten Stand der Digitalisierung sind, sowie etablierte Marktteilnehmer, die schnell neue Methoden anwenden und sich ebenfalls dazu bereit zeigen, Innovationen auf dem Verbrauchermarkt auszutesten. Die Verlierer finden sich jedoch in etablierten Marktteilnehmern, welche Ineffizienten, veralteten Methoden und Technologien verbunden bleiben. Diese Unternehmen können heute zwar finanziell gut ausgestattet sein, die langfristige Strategie ist ausschließlich kurzsichtig ausgelegt. Auch kleinere Unternehmen finden sich als Verlierer des digitalen Wandels in China wieder, da sich diese die Kapitalkosten zur Einführung digitaler Technologien nicht leisten können.

Eines der größten Risiken für die fortgesetzte digitale Transformation besteht darin, dass potenzielle Verlierer eine Interessengemeinschaft bilden und die Bürokratie beeinflussen werden, um eine fortgesetzte Digitalisierung in China zu verhindern. Interessenkonflikte könnten den Ängsten der Bürokratie entgegenwirken, sodass anhaltende Störungen zu politischer Instabilität führen, die auf Arbeitskämpfe und soziale Unruhen zurückzuführen sind. Eine aussagekräftige Fallstudie zu dieser Thematik findet sich im Beispiel von Taxifahrern auf der ganzen Welt, die durch Proteste Einfluss auf lokale Regierungen nehmen, um die Nutzung von Mitfahrdiensten zu verbieten oder zu beschränken. Die Veränderung durch diese Technologien ist im Vergleich zur kommenden durch selbstfahrende Fahrzeuge relativ gering. Arbeitergruppen von arbeitslosen und unzufriedenen Lastwagenfahrern, Auslieferungsarbeitern und Taxifahrern stellen eine sehr reale, aber potentiell beherrschbare Bedrohung für die politische Stabilität in China und anderswo dar.

Darüber hinaus bedeutet der Umverteilungsaspekt der Digitalisierung in China, dass er inhärent von einem Anstieg der Einkommensungleichheit geprägt sein wird. Wirtschaftliche Ungleichheit in einer Vielzahl von Dimensionen (von Land zu Stadt, von Ost nach West, von Reich zu Arm usw.) ist bereits ein Hauptanliegen für die soziale Stabilität in China. Die Digitalisierung könnte mehr Milliardär-Eigentümer von Technologie-Giganten schaffen (und einige Jobs der oberen Mittelschicht hinzufügen), sie könnte jedoch auch große Teile der Arbeiterklasse in die Arbeitslosigkeit befördern.

Aus diesen Gründen muss die nächste Welle der Digitalisierung in China durch Regulierungsbehörden gemildert werden, mit den zerstörerischen Kräften dieser Technologien fertig zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass eine wirksame Regulierung in diesen Bereichen die Regulierungsbehörden an die Grenzen der Reform bringen kann. Wirksame Regulierung wird wahrscheinlich von der chinesischen Regierung verlangen, die Rolle von Staat und Regierung in der Wirtschaft klar abzugrenzen. Fortgeschrittene Volkswirtschaften haben dieses Problem weitgehend gelöst, indem sie dem Staat die Rolle des Regulierers und des Marktes als Finanzierer, Unternehmer, Planer und Entscheidungsträger zugestanden haben. Die chinesische Regierung bewegte sich seit Jahrzehnten in diese Richtung, hat ihren Kurs jedoch umgekehrt und hat weiterhin eine schwere Hand in der Wirtschaft. Das kommende Jahrzehnt wird zeigen, wie China den Wandel der Digitalisierung mit der Rolle der Regierung in der Wirtschaft in Einklang bringt.

[1] Siehe https://www.mckinsey.com/featured-insights/china/digital-china-powering-the-economy-to-global-competitiveness

[2] Siehe https://www.weforum.org/agenda/2018/01/these-are-the-challenges-facing-chinas-digital-economy

Selbstständig (Freelancer) ohne Unternehmensgründung in China arbeiten

Nach wie vor bietet China branchenübergreifend für sämtliche deutsche Unternehmen die aussichtsreichsten Zukunftschancen auf ein nachhaltiges Wachstum. Neben den seit Jahrzehnten präsenten multinationalen Konzernen lassen sich seit einigen Jahren vermehrt auch deutsche Mittelständler sowie Kleinunternehmen in Form eines Repräsentanzbüros oder einer Tochterfirma in bekannten Wirtschaftszentren wie Peking, Shanghai oder Shenzhen nieder. Die Nachfrage nach Produkten mit dem Schriftzug Made-in-Germany steht nach wie vor für hohe Qualität und verzeichnet einen starken Anstieg. Zusätzlich erfahren auch deutsche Dienstleistungen wie z.B. Beratungstätigkeiten, sowohl für chinesische Unternehmen als auch für ansässige westliche Unternehmen, steigender Beliebtheit und bieten Selbstständigen attraktive Chancen und Möglichkeiten in China. Der folgende Artikel stellt die zwei Möglichkeiten dar, selbstständig in China arbeiten zu können.

Da die Gründung eines Representative Offices seit Jahren vor allem durch starke Limitationen im Geschäftsalltag immer weniger Zuspruch findet, hat sich die Gründung einer sogenannten WFOE (Wholly Foreign-Owned Enterprise) in den letzten Jahren zur bevorzugten Form ausländischer Unternehmen für eine Expansion nach China entwickelt. Der Gründungsprozess muss jedoch als zeitaufwändig und kapitalintensiv betrachtet werden, da dieser den Einsatz eines hohen Kapitalbetrags voraussetzt. Jener Betrag ähnelt der Pflichteinlage einer deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die Gründung ist für westliche Unternehmen ausschließlich mit Hilfe eines lokalen Unternehmens zu bewältigen, da dies als Sponsor sämtliche Gründungsunterlagen bei den jeweiligen Behörden vorzulegen hat. Es sollte daher eine erfahrene Unternehmensberatung oder Anwaltskanzlei vor Ort beauftragt werden, zumal sich auch die Abgabe falscher oder lückenhafter Dokumenten negativ auf den Gründungsprozess sowie zukünftige Geschäftsaktivitäten auswirken kann. Diese Form der Unternehmensgründung ist vor allem auf ein langfristiges Engagement im chinesischen Markt ausgelegt. Nach dem Selbstständige meist jedoch nur damit planen, wenige Jahre einer Tätigkeit in China nachzugehen, scheint sich die Gründung einer Unternehmung vor Ort in den meisten Fällen als falsche Wahl für viele Unternehmer herauszustellen.

Eine Alternative, um selbstständig in China arbeiten zu können und auch ohne Unternehmensgründung seiner Geschäftstätigkeit nachzugehen, wird seitens lizenzierten und darauf spezialisierten Personalfirmen, sogenannten Professional Employment Organizations (PEO), angeboten.  Diese stellen den Selbstständigen in deren Unternehmen ein und sind sowohl für die Beschaffung der Arbeitserlaubnis- und  des Arbeitsvisums als auch für die administrative Verwaltung des Selbstständigen zuständig. Meist ist dieser Vorgehen in international tätigen Unternehmen zu finden und wir dort als HR Outsourcing bezeichnet. Unter anderem beinhaltet sind dabei die Registrierung bei sämtlichen Steuerbehörden und Sozialversicherungsträgern, die Erstellung eines Arbeitsvertrags unter Einhaltung gültiger Normen und Gesetze der PRC, die monatliche Lohnbuchhaltung, die Berechnung der Nettovergütung, der Einkommenssteuer und der Sozialabgaben. Es ist zu erwähnen, dass die Ausstellung von chinesischen Rechnungen, sogenannten Fapiaos, den Abschluss von Geschäften vereinfacht und meist von lokalen Unternehmen vorausgesetzt wird, da es diesen den Vorsteuerabzug ermöglicht. Aufgrund einer fehlenden lokalen Struktur ist es Selbstständigen jedoch nicht möglich, eigenständig Rechnungen an deren chinesischen Kunden z.B. für Beratungsdienstleistungen auszustellen. In diesem Zusammenhang beinhaltet das Leistungsspektrum einer PEO ebenfalls einen Invoicing Service. Hierbei stellt diese die Rechnungen im Auftrag des Selbstständigen an dessen Kunden aus. Der Selbstständige kann sich demnach vollkommen auf das operative Geschäft und den Ausbau seiner Tätigkeiten in China konzentrieren, ohne sich um die ständig ändernden Gesetze, Regelungen und um die Rechnungsaustellung Gedanken machen zu müssen.

Als in Shanghai ansässige Unternehmensberatung betreute INS Global bereits über 300 westliche Unternehmen bei deren Expansionsplänen im chinesischen Markt. Das deutsche Team kümmert sich neben der Anstellung von Ausländern um selbstständig in China arbeiten zu können auch um die strategische Expansionsplanung, die Firmengründung vor Ort, das Recruiting von lokalen Spitzenkräften und Anstellung von Mitarbeitern im Namen des ausländischen Unternehmens. Zu den bekanntesten Kunden gehören unter anderem British Petroleum (BP), Toshiba, Accor Hotel Gruppe, Caterpillar und sämtliche Unternehmen der Schunk Gruppe.

Der ultimative WFOE Guide – erfolgreiche Unternehmensgründung in China

UPDATE (Stand: 05/2018)

Der folgende Artikel erläutert alles Wissenswerte rund um die erfolgreiche Unternehmensgründung einer “Wholly Foreign-Owned Enterprise” (WFOE/WOFE) in China: Die möglichen Strukturen einer WFOE, Vor- und Nachteile, Verfahren der Gründung, steuerliche Aspekte, häufig begangene Fehler während der Gründung und wichtige Faktoren, welche vor einer Gründung zu beachten sind.

Eine WFOE ist eine begrenzt haftende Unternehmung welche zu 100% aus ausländischem Kapital besteht. Diese Form der Unternehmensgründung im chinesischen Markt wird häufig von Firmen zum Markteintritt verwendet, welche in China ein Produkt vor Ort produzieren oder Dienstleistungen anbieten.

Mögliche Strukturen einer WFOE

Neben der Wahl zwischen einem Vertriebsbüro und der Gründung eines Joint Ventures, ist die Gründung einer WFOE die am Häufigsten verwendete Struktur ausländischer Unternehmen während eines Markteintritts in das Reich der Mitte.

Aufgrund verschiedener Regeln und Vorschriften, abhängig des Ortes der Firmengründung, in welcher sich diese niederlässt, kann einer WFOE keine landesweit gleiche Definition zugeordnet werden. Es ist daher zwingend notwendig, sich zusätzlich zu den geltenden nationalen Gesetzen auch mit den lokalen Vorschriften und Interpretationen dieser Gesetze vertraut zu machen. Grundsätzlich können WFOEs jedoch in drei unterschiedliche Kategorien aufgeteilt werden:

  • Manufacturing WFOE: Zutreffend im Falle einer geplanten Produktionsstätte in China.
  • Consulting WFOE: Dienstleistungen wie z.B. Beratungstätigkeiten.
  • Trading WFOE (auch oft als Foreign Invested Commercial Enterprise (FICE) bezeichnet): Zutreffend auf ein Unternehmen, welches hauptsächlich Produkte verkauft, diese aber nicht selbst herstellt. Weitere Aktivitäten dieser Unternehmen können ebenfalls sein: Franchising, Einzel- und Großhandelsaktivitäten etc.

Vorteile einer WFOE

  • Während der strategischen Planung der Unternehmung in China muss auf keinen chinesischen Partner Rücksicht genommen werden – die WFOE ist daher vollständig unabhängig und kann selbstständig im chinesischen Markt agieren.
  • Rechnungen können in lokaler Währung (RMB) ausgestellt und empfangen werden.
  • Umrechnung der Gewinne von RMB in US Dollar – Ausführung in das Land des Firmensitzes möglich.
  • Schutz des intellektuellen Eigentums und der technologischen Vermögens unter chinesischem Recht gewährleistet.
  • Volle Kontrolle des gesamten Personalwesens unter Beachtung lokaler arbeitsrechtlicher Vorschriften.
  • Bestandsvoraussetzung von zwei Jahren für Mutterunternehmen/Investor besteht nicht mehr – dies gibt auch jungen Unternehmen (Start-Ups) die Möglichkeit, durch eine WFOE Gründung in China aktiv zu werden.
  • Im Falle der Eigenproduktion in China – keine Verpflichtung zur Beschaffung einer Import-/Exportlizenz der produzierten Produkte.
  • Kauf-/Verkauf von Immobilien möglich.

Nachteile einer WFOE

  • Langwieriger und komplexer Gründungsprozess.
  • Kapitaleinlage – Minimum des einzusetzenden Startkapitals variiert zwischen Branche, in den chinesischen Wirtschaftszentren wie Shanghai, Peking oder Shenzhen ist aber mindestens mit ca. USD 90.000 zu rechnen (Stand: 05/2018).
  • Restriktionen – Limitierte Möglichkeiten staatlicher Zuschüsse.
  • Steuern – Voll steuerpflichtig.

Besteuerung einer WFOE

  • Unternehmenssteuer: 15 – 25% (abhängig des Unternehmensstandorts und der Branche)
  • Einkommenssteuer: bis zu 35% der Unternehmensgewinne
  • Personensteuer: 3 – 45%
  • Verbrauchssteuer: 1 – 56% des Verkaufsumsatzes
  • Steuer auf Grundstückszuschreibungen: 30 – 60%
  • Ressourcensteuer: 1 – 20%

Quellensteuer

  • Umsatzsteuer: 17%/13% für spezifische Lebensmittel
  • Dividendensteuer: 20%
  • Zinssteuer: 20%
  • Sozialversicherungssteuer: 20%
  • Immobiliensteuer: 12% eines möglichen Mietertrags

Die wichtigsten Schritte zur Gründung einer WFOE – UPDATE (Stand: 05/2018)

Beachtung der Kapitalvoraussetzungen

  • Das von INS empfohlene Startkapital einer Consulting WFOE liegt bei 1.000.000 RMB (ca. 130.000 €) um eine problemlose Registrierung bei den Behörden zu garantieren.
  • Bei der Gründung einer Trading bzw. Manufacturing WFOE sollte ebenfalls eine Kapitaleinlage von mindestens 1.000.000 RMB (ca. 130.000 €) vorgelegt werden.
  • Das Startkapital einer Food & Beverage WFOE (z.B. Restauranteröffnung) liegt zwischen 300.000 RMB und 500.000 RMB (40.000 € – 70.000 €).

Einhaltung des vorgeschriebenen Registrierungsprozesses

Für die Einreichung aller nötigen Dokumente bei den örtlichen Behörden und die damit verbundene Erlangung aller Erlaubnisse und Lizenzen muss ein örtliches Unternehmen als sogenannter Sponsor auftreten. Dieser Prozess kann  in einen Pre-Licensing und einen Past-Licensing Ablauf eingeteilt werden. Folgende Dokumente sind währenddessen zu beschaffen und vorzulegen:

Pre-Licensing

  • Registrierung einer offiziellen Firmenadresse
  • Registrierung des Firmennamens
  • Einreichen aller benötigten Dokumente bei den zuständigen Behörden.
    • Gründungsurkunde der Muttergesellschaft
    • Gesellschaftervertrag
    • Reisepass und Unterschrift des Investors (Geschäftsführer der Muttergesellschaft)
    • Bankstatement des Investoren
    • Mietvertrag eines Bürostandortes in China
  • Zustimmung der SMCC (Shanghai Municipal Commission of Commerce)
  • Beschaffung der Geschäftslizenz

Post-Licensing

  • Erstellung des offiziellen Firmenstempels
  • Eröffnung eines chinesischen Bankkontos
  • Registrierung bei zuständigen Steuerbehörden (u.a. für Steuerrückerstattungslizenz) und Erhalten des Steuerzertifikats
  • Registrierung bei örtlicher Behörde für öffentliche Sicherheit

Um eine Verzögerung während des Gründungsvorgangs zu vermeiden, sollten alle Dokumente vollständig und fehlerfrei eingereicht werden.

Vermeidbare Fehler während der Gründung einer WFOE

  • Die Gründung einer WFOE ist zeitaufwändig und unterliegt vieler bürokratischer Kleinigkeiten – der Zeitrahmen sollte daher großzügig geplant werden.
  • Einzureichende Dokumente bedürfen einer fehlerfreien Rechtschreibung und einer klar verständlichen Ausdrucksweise – Korrekturen kostet Zeit und Geld.
  • Wahl des strategisch wichtigen Standorts der Unternehmung – nachträgliche Änderungen sind teuer und zeitaufwändig.
  • Frühzeitige Registrierung der Patente und des geistigen Eigentums bei den zuständigen Behörden in China – Registrierungen in anderen Ländern bieten keinen Schutz im chinesischen Markt.

Was zusätzlich zu beachten ist

Eine Vertretung europäischer Firmen in China ist aufgrund des anhaltenden Wachstums und dem steigenden Interesse chinesischer Konsumenten an europäischen Produkten gefragter denn je. Trotz der Verdreifachung der Personalkosten in China während der letzten fünfzehn Jahre, gelten diese im internationale Vergleich weiterhin als günstig. Bevor allerdings die endgültige Entscheidung zu einem Markteintritt nach China gefällt werden kann, bedarf es neben der üblichen Due Diligence weiterer, genauerer Analysen, welche die Eigenheiten des chinesischen Marktes und dessen Konsumenten aufzeigt.

1. Wechselnde chinesische Vorschriften und Gesetze

Die Integration des internationalen Handels in die chinesische Kultur befindet sich noch in einem Anfangsstadium. Die chinesische Regierung ermutigt auch deshalb ausländischen Unternehmungen z.B. durch Lockerungen der Visaregelungen, zu einem Markteintritt in China, da sich dadurch die chinesischen Unternehmen langfristig die Geschäftspraktiken der ausländischen Unternehmen in China abschauen und davon profitieren können. Des Weiteren versucht die Regierung der Volksrepublik durch strikte Regelungen in allen Bereichen des Geschäftslebens im Land die Kontrolle zu wahren. Ausländische Unternehmen, welche einen Markteintritt nach China planen, sollten daher mit ständigen Änderungen im chinesischen Gesetz rechnen und bestmöglich versuchen, zukünftige Änderungen zu antizipieren. Da das chinesische Recht und die damit eingehenden Rahmenbedingungen einen großen Einfluss auf das Bestehen und das Wachstum der Unternehmung hat, sollte zu jederzeit ein chinesischer Beratungspartner zur Verfügung stehen.

2. Festigung der Unternehmung im chinesischen Markt

Vor allem die finanzielle Stärke der inländischen Unternehmen und das Vertrauen der chinesischen Konsumenten in diese Firmen erschweren den Erfolg im chinesischen Markt für ausländische Unternehmen zunehmend. Kann sich das Produkt ausreichend von allen Konkurrenten im Markt absetzen? Der chinesische Markt kann inzwischen als Schlachtfeld beschrieben werden, in welchem neben einheimischen auch unzählige ausländische Firmen mit allen Mitteln um einen Marktanteil kämpfen.

Zunehmende Schwierigkeiten und Herausforderungen während eines Markteintritts in China  haben in den USA zusätzlich zu einem Anstieg des nötigen Mindestkapitals einer WFOE  dazu geführt, dass die Anzahl der nach China expandierenden Unternehmen rückläufig ist. Laut Siva Yam, dem Präsidenten der USA-China Wirtschaftskammer mit Sitz in Chicago, haben viele amerikanische Unternehmen große Schwierigkeiten in China und was wiederum dazu führt, dass mehr und mehr Unternehmen wieder in die USA zurückkehren. Es ist daher unabdingbar für ein Unternehmen, neben einer genauen Analyse der Konkurrenz auch zu überprüfen, ob sich das eigene Produkt ausreichend im Markt absetzen kann.

3. Weitere Hindernisse im chinesischen Markt

Marketing Kanäle bedarfen in China besonderer Aufmerksamkeit. Da bekanntlich Webseiten wie Google, Facebook und Snapchat der nationalen Zensur unterliegen und für den Großteil der Chinesen nicht zugänglich sind, werden andere Wege wie z.B. Baidu, Alipay und Wechat benötigt, um den chinesischen Kunden durch aktives Online-Marketing zu erreichen.

Eintritt in den chinesischen Markt – Die fünf größten Schwierigkeiten ausländischer Unternehmen

Die chinesische Wirtschaft befindet sich seit einigen Jahren im Wandel. Der Fakt, dass ausländischen Firmen in China hauptsächlich günstig produzieren lassen um anschließend ihre Waren wieder aus China zu exportieren, ändert sich zunehmend. Dank der steigenden Kaufkraft der chinesischen Konsumenten legen immer mehr Unternehmen ihren Fokus auf den chinesischen Markt. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben zu können, muss ein Eintritt in den chinesischen Markt für viele Unternehmen in Betracht gezogen werden.

Eine Studie des Internet-Nachrichtendienstes China Internet Watch prophezeit, dass die Kaufkraft der chinesischen Konsumenten bis zum Jahr 2020 um circa 50% auf $6.5 Billionen ansteigen könnte. Dies zeigt deutlich, dass der Markt auf dem chinesischen Festland in den nächsten Jahren weiterhin auch ausländischen Unternehmen die Möglichkeit auf großes Wachstum bieten wird. Zu beachten ist jedoch, dass sich diese Unternehmen bei einem Markteintritt neben einer großen Anzahl an Konkurrenten und einem spezifischen Konsumentenverhalten auch bürokratischen Hürden zu stellen haben. Die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Beratungsfirma kann daher verhindern, dass bürokratische Fehler im streng geregelten Ablauf gemacht werden und ein reibungsloser Markteintritt für die Unternehmung erfolgen kann.

Marktzugänglichkeit

Markteigenschaften wie z.B. Vertriebskanäle, spezielles Kaufverhalten der chinesischen Konsumenten oder auch viele bürokratischen Hindernisse können auf dem Weg zum Markteintritt in China als durchaus komplex beschrieben werden und erschweren damit die Planungen erheblich. Viele ausländische Firmen sind damit gescheitert, ihr funktionierendes Geschäftsmodell aus anderen Ländern auch auf den chinesischen Markt zu projizieren. Bestes Beispiele hierzu ist das Scheitern der amerikanischen Firmen Home Depot und Best Buy, welche die Eigenheit des chinesischen Marktes und deren Konsumenten unterschätzten. Es wird daher  empfohlen, eine speziell auf den chinesischen Markt zugeschnittene Strategie zu erarbeiten und trotz den Aussichten auf ein schnelles Wachstum, einen zu voreiligen Markteintritt zu vermeiden.

Bürokratie

Ein Markteintritt birgt neben Schwierigkeiten der strategischen Planung auch bürokratische Hindernisse mit sich. Die spanische Nachrichtenagentur Libre Mercado fand bei einer Befragung europäischer Unternehmen heraus, dass sich über ein Drittel der Befragten hauptsächlich vor den bürokratischen Hürden in China, aber auch von der Beantragung von Lizenzen und Genehmigungen, abgeschreckt sehen. Zusätzlich dazu kann mit schwierigen und langwierigen Verfahren seitens der Beantragung von Visa und Arbeitsgenehmigungen ausländischer Mitarbeiter gerechnet werden und sollte daher bei der Planung gesonderte Aufmerksamkeit erfahren.

Personalwesen

Ein entscheidender Faktor, welcher den Erfolg im chinesischen Markt maßgeblich beeinflussen kann, ist im Personalwesen zu finden. Folgende Eigenschaften sollten die in China aktiven Mitarbeiter aufweisen: Verständnis der chinesischen Geschäftspraktiken, ausreichend chinesische Sprachkenntnisse, gutes Verständnis des zutreffenden chinesischen Marktes und Erfahrung im Aufbau eines Netzwerks mit chinesischen und ausländischen Partnern – das sogenannte guanxi. Falls die Wahl auf qualifiziertes internes Personal fällt, sollte dieses im Voraus ausreichend professionell geschult und mit den anfallenden Aufgaben vertraut gemacht werden, um möglichst viele dieser Anforderungen erfüllen zu können. Außerdem bietet sich für ausländische Unternehmen auch die Möglichkeit, einen externen Partner mit dem Recruiting/Headhunting passender Führungskräfte und Mitarbeiter zu beauftragen, falls man bevorzugt, die Expansionspläne in China mit örtlichen Arbeitskräften angehen möchte.

Verwaltung

Es muss damit gerechnet werden, dass der Verwaltungsaufwand der Mitarbeiter in China zwischen den Nationalitäten der Angestellten variieren kann. Ausländische Mitarbeiter benötigen einen deutlich größeren Verwaltungsaufwand als chinesische Mitarbeiter, da diese aufgrund von ständig ändernden Arbeitsgesetzen und bürokratischen Schwierigkeiten einer gesonderten Aufmerksamkeit der Mitarbeiterverwaltung bedürfen. Im Falle einer Anstellung ausländischer Mitarbeiter sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Ausstellung eines Invitation Letters notwendig
  • Komplexe und zeitaufwändige Visa Prozedur
  • Örtliche Registrierung bei einer Polizeistelle notwendig
  • Ausstellung einer Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung
  • Erstellung der Gehaltsabrechnungen
  • Chinesische Steuererklärung notwendig

Um Probleme bei der Einreise und Beschäftigung der Mitarbeiter auf Grund vieler Vorschriften und bürokratischen Schwierigkeiten zu vermeiden, sollte ein erfahrener lokaler Partner in allen Fragen rund um die Verwaltung Ihrer Unternehmung zur dauerhaft Seite stehen.

Konkurrenzsituation

Da bereits eine große Zahl an ausländischer Unternehmen in China aktiv ist, kann die Konkurrenzsituation in vielen Branchen und Regionen des Landes als sehr stark beschrieben werden. Des Weiteren erfreuen sich ausländische Unternehmen und deren Marken, vor allem durch ihr Sigel “Made in Germany”, weiterhin großer Beliebtheit in China. Innovation ist daher mehr denn je gefragt ist, um sich auch in Zukunft von der Konkurrenz im Markt absetzen zu können. Auch die zunehmende bevorzugte Behandlung chinesischer Unternehmen seitens der Regierung kann den ohnehin schon starken Konkurrenzkampf für ausländische Unternehmen zunehmend erschweren.

Zusammenfassend ist demnach zu sagen, dass ein gutes Verständnis dieser aufkommenden Schwierigkeiten vorausgesetzt werden muss, um in China langfristig erfolgreich zu agieren. Eine Zusammenarbeit mit einem lokalen Beratungsunternehmen ist nicht verpflichtend, kann sich aufgrund der komplexen Voraussetzungen aber als enorm hilfreich herausstellen. Des Weiteren gibt es dem Unternehmen die Möglichkeit, sich auf das Hauptgeschäft und die Entwicklung im chinesischen Markt zu konzentrieren.