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Geschäfte in Deutschland machen

Geschäfte in Deutschland machen

Informationen über Deutschland

Deutschland hat sich durch sein gut entwickeltes politisches System, seine hohe wirtschaftliche Stabilität und sein Streben nach einem hohen Qualitätsstandard den Ruf erworben, nicht nur in Europa, sondern auch in der Welt führend zu sein. Mit der größten Volkswirtschaft in Europa und der fünftgrößten in der Welt hat Deutschland einen großen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Darüber hinaus entscheiden sich viele Unternehmen aufgrund seiner Stabilität für Deutschland als idealen Standort für ihre Geschäftsaktivität.

Weshalb sollten Sie ein Unternehmen in Deutschland gründen?

Es gibt viele Gründe dafür, in Deutschland Geschäfte zu machen. Da die deutsche Wirtschaft traditionell auf das produzierende Gewerbe ausgerichtet ist, ergeben sich viele Chancen für Unternehmen, die technologisch führend sind. Auch Anbieter von hochwertigen Handels- und Finanzdienstleistungen können von dem deutschen Geschäftsumfeld profitieren und sich profilieren.

Das Rechtssystem in Deutschland

Deutschlands oberste Rechtsgrundlage ist die Verfassung, die als „Grundgesetz“ bekannt ist. Da das Grundgesetz die wichtigste Gesetzgebung des Landes ist, werden alle Handlungen, die dem Grundgesetz widersprechen, als nichtig angesehen. Die deutsche Regierung und andere staatliche Stellen haben die Befugnis, Verordnungen, Richtlinien und andere Verlautbarungen zu erlassen, die in ihrem Verbindlichkeitsgrad variieren können. Das Justizsystem ist größtenteils dezentralisiert aufgebaut, was bedeutet, dass Fälle lokal an kleineren Gerichten verhandelt werden und Berufung bei höheren Gerichten, die eine größere Region abdecken, eingelegt wird. Es gibt Gerichte, die sich mit speziellen Themen befassen, wie Zivil-, Steuer- oder Arbeitsgerichte. Das höchste Gericht im Land ist das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das sich nur mit verfassungsrechtlichen Fragen beschäftigt.

Gesetzliche Feiertage in Deutschland

  • Neujahrstag (1. Januar)
  • Karfreitag
  • Ostern
  • Ostermontag
  • Tag der Arbeit
  • Christi Himmelfahrt
  • Pfingstmontag
  • Tag der deutschen Einheit
  • 1. Weihnachtsfeiertag
  • 2. Weihnachtsfeiertag

**Anmerkung: Es gibt verschiedene andere Feiertage, die spezifisch in einzelnen Bundesstaaten begangen werden.

Unternehmensformen in Deutschland

Es gibt eine Vielzahl von Gesellschaftsformen, unter denen ein Investor wählen kann, wenn er ein Unternehmen in Deutschland gründen möchte. Die Wahl der Rechtsform richtet sich in der Regel nach den Bedürfnissen, der Größe und den Zukunftsplänen des Unternehmens. Die gebräuchlichsten Gesellschaftsformen sind:

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) – Dies ist die gängigste Gesellschaftsform und eignet sich vor allem für kleine bis mittelgroße Unternehmen.
  • Kommanditgesellschaft (KG) – Diese Gesellschaft wird von zwei oder mehr Gesellschaftern gegründet, wobei mindestens ein Gesellschafter unbeschränkt haftet.
  • Offene Handelsgesellschaft (OHG) – Bei dieser Gesellschaftsform haften alle Gesellschafter voll für die Schulden des Unternehmens.
  • Aktiengesellschaft (AG) – Diese Rechtsform wird in der Regel von Großunternehmen in Deutschland gewählt. Das Mindeststammkapital für diese Gesellschaftsform beträgt 50.000 € und die Gesellschaft muss mindestens einen Aktionär haben.

Arbeitszeiten in Deutschland

Nach deutschem Recht gibt es keine vorgeschriebene Mindestarbeitszeit, jedoch kann eine Mindestanzahl von Arbeitsstunden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertraglich vereinbart werden. Andererseits sollte die maximale Arbeitszeit 10 Stunden pro Tag nicht überschreiten. Das Gesetz besagt weiterhin, dass die Arbeitszeit nicht mehr als 8 Stunden pro Tag für einen Zeitraum von 6 Monaten betragen darf.

Urlaubstage in Deutschland

Arbeitnehmer in Deutschland haben Anspruch auf mindestens 24 bezahlte Urlaubstage pro Jahr, basierend auf einer 6-Tage-Arbeitswoche. Bei Bürojobs mit einer 5-Tage-Woche haben Arbeitnehmer in der Regel einen Anspruch auf mindestens 20 Urlaubstage. Der volle Urlaubsanspruch besteht erst, wenn ein Mitarbeiter sechs Monate in einem Unternehmen gearbeitet hat. Wird einem Arbeitnehmer innerhalb der ersten 6 Monate oder innerhalb der ersten Hälfte des Kalenderjahres gekündigt, hat er nur Anspruch auf 1/12 des festgelegten Jahresurlaubs für jeden Monat, in dem der Arbeitnehmer beim Unternehmen gearbeitet hat.

Gesundheitsversorgung in Deutschland

Alle Arbeitnehmer, die in Deutschland ein Gehalt beziehen, sind krankenversicherungspflichtig. Abhängig vom Einkommen und ihrer Einkommensklasse ist die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse verpflichtend. Arbeitnehmer, die nicht in diese Einkommensklasse fallen, haben die Möglichkeit, sich für eine private Krankenversicherung zu entscheiden, die ihnen zusätzliche Leistungen bieten kann.

Öffentliche Gesundheitsversorgung

Personen, die weniger als 59.400 € im Jahr verdienen, werden automatisch bei der gesetzliche Krankenversicherung angemeldet. Wenn Sie mehr als 59.400 € im Jahr verdienen, können Sie dennoch in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen werden, was jedoch teurer sein kann als eine private Krankenversicherung. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden durch den Arbeitgeber vom Gehalt abgezogen, bevor es an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird. Diese Beiträge decken einen Großteil der medizinischen Kosten ab. Patienten, die älter als 18 Jahre sind, müssen eine Art Gebühr zahlen, um einen Teil der Kosten zu decken. Zum Beispiel müssen sie 10% der Kosten in einer Apotheke übernehmen, wobei der Mindestbeitrag 5 € und der Höchstbeitrag 10 € beträgt.

Private Gesundheitsversorgung

Wenn Ihr Jahresgehalt höher als 59.400 € liegt, haben Sie die Möglichkeit, sich für eine private Krankenversicherung zu entscheiden oder der gesetzlichen Krankenversicherung beizutreten. Wie bereits erwähnt, kann es für Personen mit einem hohen Einkommen teurer sein, sich über die gesetzliche Krankenversicherung zu versichern. Auch Selbstständige können sich privat krankenversichern.

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